M
E
R
K
Z
E
T
T
E
L

Ihr Merkzettel ist leer

Alle löschen

Wir unterstützen Sie bei der Suche nach Ihrem neuen Mietobjekt

Oft wird behauptet, dass Makler überteuert seien und im Grunde nur den Vermietern helfen würden. Doch jeder, der bereits versucht hat, Immobilien auf eigene Faust zu mieten, weiß, wie beschwerlich das sein kann.

Auf der Suche nach einem neuen Zuhause

Besonders schwierig wird es, wenn sich Immobilien in einer völlig neuen Wohngegend befinden. Die nähere Umgebung und die Vor- und Nachteile dieser können Mieter nur bei einer kurzen Wohnungsbesichtigung meist nicht komplett einsehen. Doch viele kommen ohne Makler gar nicht bis zu diesem Punkt. Es ist eine langwierige und beschwerliche Aufgabe, sich über die Wohngegenden einen Überblick zu verschaffen, deren Mietspiegel mit dem Budget vereinbar ist. auch der Mietspiegel selbst ist nicht unbedingt aussagekräftig. Viele Menschen mieten überteuerte Objekte. Das liegt auch daran, dass eventuelle Mietmängel nur für geübte Augen sichtbar sind. Makler hingegen sehen eventuelle Gefahren schnell und können darauf aufmerksam machen.

Fair mieten

Selbst wenn passende Immobilien gefunden wurden, gibt es gerade im rechtlichen Bereich viele Hindernisse für ein optimales Ergebnis. Was muss der Vermieter wirklich wissen und was darf ihm verschwiegen werden? Es gibt Ausdrücke in Mietverträgen, die schnell übersehen werden und sich im Nachhinein als große Probleme herausstellen. Der Makler ist verpflichtet, objektiv zu bleiben und kann daher immer auf Fallen oder fälschliche Formulierungen hinweisen. Daneben kann er auch immer als Zeuge fungieren. Er ist normalerweise bei Wohnungsbesichtigung, Vertragsabschluss und Übergabe dabei. Bei Streitigkeiten zwischen den Parteien gibt es so eine Person, die wenn nötig wahrheitsgemäß aussagen kann. Immobilien mieten wird mit einem Makler so auch juristisch sicherer und einfacher. In der Vergangenheit war es so, dass Vermieter einen Makler beauftragen und die Kosten dann auf den neuen Mieter abwälzen konnte. Das hat sich seit dem 13. Juni 2014 geändert. Jene Partei muss den Makler bezahlen, der diesen auch beauftragt hat. Oft sind Provisionen aber geringer als gedacht und da sie sich üblicherweise nach der Kaltmiete richtet, ist sie auch in jeder Preisklasse bezahlbar. Langfristig finden Mieter mit einem Makler passende Immobilien mit den optimalen Konditionen.

 

Nach dem Umzug – ummelden nicht vergessen

Der Umzug in die neue Wohnung ist geschafft, die Arbeit ist damit aber noch lange nicht vorbei. Denn jetzt muss die Adressänderung noch diversen Behörden, Institutionen und Dienstleistern mitgeteilt werden. Wo man sich nach dem Umzug ummelden muss – ein Überblick.

Wer schon einmal umgezogen ist, der wird wissen, welche Strapazen dabei auf einen zukommen können. Über das Kistenpacken und Umzug organisieren sollten aber gerade die bürokratischen Aufgaben nicht vergessen werden. Denn: Nach dem Umzug muss man sich am neuen Wohnort anmelden. Und auch andere Behörden, Versicherungen und Co. sollten über die neue Adresse informiert werden.

Ummelden – das Einwohnermeldeamt informieren: Das Erste und Wichtigste, was nach dem Umzug veranlasst werden sollte, ist die Ummeldung des Wohnsitzes. In Deutschland besteht eine allgemeine Meldepflicht. Daher muss jeder, der den Wohnort wechselt, beim Einwohnermeldeamt vorstellig werden. Dies muss in der Regel innerhalb der Frist von zwei Wochen geschehen, Ausnahmen gibt es kaum. Sollte diese Frist um ein paar Tage versäumt werden, sind die Behörden meist kulant, bei längerer Fristüberschreitung kann das Einwohnermeldeamt Ordnungsgelder von bis zu 500 Euro verhängen.

Normalerweise muss eine Ummeldung persönlich erfolgen. Nur in einigen Städten oder Bundesländern, hierzu zählen zum Beispiel Köln und Bayern, ist eine postalische Voranmeldung möglich. Wer umzieht kann dort die Anmeldeformulare mitsamt Ausweiskopien per Post zur Meldebehörde schicken. Der Gang ins Rathaus bleibt einem aber trotzdem nicht erspart: Denn schließlich muss die neue Adresse im Personalausweis eingetragen werden, sonst ist dieser ungültig.
Wer nach dem Umzug wirklich keine Zeit hat, selbst zur Meldebehörde zu gehen, kann sich vertreten lassen. Der Vertreter muss eine schriftliche und unterzeichnete Vollmacht vorlegen. In einigen Bundesländern muss diese Vollmacht sogar beglaubigt sein.
Achtung: Seit 1. November 2015 müssen Mieter, die ihren Wohnort ummelden möchten, zusätzlich eine schriftliche Bescheinigung ihres Wohnungsgebers bei der Meldebehörde abgeben. Der Wohnungsgeber kann der Vermieter, aber auch eine Verwaltungsgesellschaft oder ein Verwandter, bei dem man kostenlos wohnt, sein.
Um die Bescheinigung abzugeben haben Mieter nach dem Umzug zwei Wochen Zeit. Die Bescheinigung kann schriftlich oder elektronisch ausgestellt werden und muss folgendes enthalten:
Name und Anschrift des Vermieters
Einzugsdatum
Anschrift der Wohnung
Namen der meldepflichtigen Personen
(Quelle: Immonet)